Im Schein der bunten Lichter

Den Tanz der Lichter fotografiert und gefilmt

Freitag, 6. Juli 2012

Der Sturm fällte unsere stattliche Birke - bescherte dem Hausherren viel Arbeit bei Wind und Regen -- und den Katzen einen wunderschönen Spielplatz








Eingestellt von Renate Conrad um 14:56 Keine Kommentare:
Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!Auf X teilenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen
Labels: Blumen, Cyberlink, Jan Conrad, Katzen, Musik, Powerdirektor
Neuere Posts Ältere Posts Startseite
Abonnieren Posts (Atom)

Über mich

Mein Bild
Renate Conrad
Mein Profil vollständig anzeigen

Spielerei

Spielerei

Beliebte Posts

  • Der 2. Akt - Lichtertanz
  • Der Sturm fällte unsere stattliche Birke - bescherte dem Hausherren viel Arbeit bei Wind und Regen -- und den Katzen einen wunderschönen Spielplatz
  • Das Video mit Musik von Jan Conrad
  • Der 1. Akt - Lichtertanz
  • Vorhang auf zum 2. Akt
  • Auch Schneeglöckchen mögen es bunt
  • Zur Ouvertüre und einer Leseprobe
    Wenn Vergangenheit Geschichte ist - Eine Familiengeschichte, eingebettet in die Geschehnisse des 20. Jahrhund...

In der Wüste von Bahrain

In der Wüste von Bahrain
Auf Rückweg vom Baum des Lebens

Armes Deutschland Nicht nur die Medien tragen zur Salonfähigkeit der Fremdenfeindlichkeit bei

Armes Deutschland

Nicht nur die Medien tragen zur Salonfähigkeit der Fremdenfeindlichkeit bei

Zu Gast bei einer Familie, die in einer kleinen Gemeinde in Niedersachsen wohnt, erlebte ich folgendes.

In der Gemeinde, deren Bürgermeister seit Jahrzehnten den Zuzug von „Fremden“ fördert fiel mir schon bei meinem ersten Besuch die Vielfältigkeit und die für Deutschland ungewöhnliche „gute Laune“ im Straßenbild auf. Nun kommt das älteste Kind, erstes Jahr Gymnasium, aus der Schule und erzählt beim Mittagessen von einem Mitschüler, schließt mit den Worten, „aber der ist ja Ausländer“.

Salopp gesagt, mir viel die Gabel aus dem Mund, starrte ihn an und erzählte, aus welchen Länder Europas seine Vorfahren einst kamen, denen man die Chance gab, sich zu integrieren und aus welchen seine guten Freunde kommen. Was heißt Deutsch sein, in einem Land Europas, durch das die Menschen der Völkerwanderung zogen, die Römer und Franzosen ihre Nachkommen hinterließen. Im Heimatort meiner Mutter arbeiteten zur Zeit des Eisenbahnbaus viele Spanier und auch sie hinterließen nicht nur dort ihre Gene. Mein Großvater war zum Ende des ersten Weltkriegs in Damaskus, damals zur Türkei gehörend, und kam wegen fehlender Transportmöglichkeit erst nach einem Jahr nach Hause. Er wurde in dieser Zeit von einer Familie als Gast aufgenommen. Als die ersten Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland kamen, freute er sich, sie als Nachbarn begrüßen zu dürfen und ihnen den Start im fremden Land zu erleichtern.

Ich bin katholisch erzogen und aus Überzeugung aus der Kirche ausgetreten, weil mich schon als kleines Mädchen der Umgang mit den „Fremden“ gestört hat. Und da liegt meines Erachtens heute noch ein großes Problem. Der Wohnort meiner Gastgeber ist katholisch geprägt, der Pastor bestimmt das Leben seiner Gemeinde. Bei der Einschulung habe ich die Kirche verlassen, weil die Rede des Pastors so ausländerfeindlich war, sie erinnerte mich an die Aussagen der Nazis, dass es mir schlecht wurde. Und hier liegt eines der Übel. Solange von der Kanzel verkündet wird, dass nur der christliche Glaube zählt, Kinder schon manipuliert werden, wird sich nichts ändern. Denn dieses Denken zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten.

Blog-Archiv

  • ▼  2012 (1)
    • ▼  Juli (1)
      • Der Sturm fällte unsere stattliche Birke - besc...
  • ►  2011 (6)
    • ►  Dezember (6)
renateconrad. Design "Awesome AG". Powered by Blogger.